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Gaseinspeiseanlage
Die der Gasaufbereitung nachfolgende Gaseinspeiseanlage konditioniert das Biomethan auf die von den DVGW-Arbeitsblättern G260 und G262 und G685 geforderten Qualitäten.

Die feuerungstechnischen Eigenschaften des erzeugten Biomethans müssen, bevor es als Austauschgas in ein Erdgasnetz eingespeist werden kann, genau auf die Qualität des aufnehmenden Gasnetzes eingestellt werden. Die erforderliche Konditionierung erfolgt durch Zumischung von Luft oder Flüssiggas und entfeuchtetem und entschwefeltem Biogas.

Schema einer Gaseinspeiseanlage


Eine Einspeiseanlage besteht aus nachfolgenden Komponenten:

  • Qualitätsmessung des Biomethans
  • Konditionierung des Biomethans: ggf. notwendig durch Zugabe von Flüssiggas
  • Verdichtung (zwei redundant ausgeführte Verdichter)
  • Trocknung
  • Prozessgaschromatograph, zugelassen für die eichpflichtige Messung des Brennwertes,
    der Normdichte und des Kohlendioxidanteils
  • Odoranlage: Gase der öffentlichen Gasversorgung nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 müssen einen hinreichenden Geruch (Warngeruch) haben. Ist dies nicht der Fall, müssen sie odoriert werden.