Am Markt existieren bereits verschiedene Technologien zur Gasaufbereitung. Weitere befinden sich im Entwicklungsstadium, darunter die Membrantechnologie.
Die gängigsten Verfahren sind die Druckwasserwäsche und die Druckwechseladsorption, auch PSA genannt (Pressure Swing Adsorption). Die Industrie arbeitet schon seit Jahren mit ihnen, um diverse Gasgemische zu trennen. Die Aufbereitung von Biogas ist lediglich eine neue Anwendung.
Sowohl die Druckwasserwäsche als auch die Druckwechseladsorption reinigen das zu trennende Gasgemisch durch physikalische Mechanismen. In der Regel lassen sich damit Gasreinheiten von ca. 92 bis 97 Volumenprozent erreichen.
Ein weiteres Verfahren zur Gasaufbereitung ist die chemische Gaswäsche. Dabei findet eine chemische Reaktion zwischen Waschflüssigkeit und dem aus einem Gasgemisch zu entfernenden Gas statt. Dadurch ist eine nahezu vollständige Abtrennung des CO2 realisierbar. Für die Aufbereitung von Biogas werden derzeit überwiegend Aminlösungen wie Monoethanolamin oder Diethanolamin als Waschmittel eingesetzt.
Das Fraunhofer-Institut UMSICHT hat hat die gängigen Verfahren zur Gasaufbereitung untersucht und miteinander verglichen (siehe Tabelle). Dabei ist zu beachten, dass die drucklose Aminwäsche in der Praxis zum Teil wesentlich bessere Werte erzielt als in der Übersicht dargestellt. So haben die Aufbereitungsanlagen von MT-Biomethan in der Praxis einen Stromverbrauch von lediglich 0,06 kWh/Nm3.


