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Startschuss für Biogasanlage in Hardegsen |
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Dienstag, 10. Juni 2008 |
- MT-ENERGIE GmbH & Co. KG errichtet für E.ON Mitte und C4 Energie AG komplette Gärstrecke und Gasaufbereitung
- Inbetriebnahme Anfang 2009
- Niedersächsisches Pilotprojekt für die Aufbereitung von Biogas
Mit einen "ersten Spatenstich" haben die Bauarbeiten für die neue
Biogasanlage im Gewerbepark in Hardegsen (Landkreis Northeim) begonnen.
Im Auftrag des regionalen Energieversorgers E.ON Mitte AG und der C4
Energie AG wird die MT-ENERGIE GmbH & Co. KG das gesamte
Biogasprojekt mit Gärstrecke und Gasaufbereitung errichten. "Wir freuen
uns natürlich sehr darüber, dass E.ON und C4 Energie auf unsere
Kompetenz setzen", erklärt Bodo Drescher, Geschäftsführer von
MT-ENERGIE.
Die Investoren haben für das Großprojekt ein Gesamtvolumen von rund elf
Millionen Euro veranschlagt. Insgesamt umfasst die neue Biogasanlage
sieben Behälter – zwei Fermenter, zwei Nachgärer sowie drei
Gärproduktlager. Ab Anfang 2009 soll sie pro Stunde 1.250 m3 Rohbiogas
produzieren. Die beiden Unternehmen haben einen Rahmenvertrag mit einer
Laufzeit von 15 Jahren abgeschlossen. Mehr als 40 landwirtschaftliche
Betriebe aus der Region werden die Rohstoffe für den Betrieb der Anlage
liefern.
Erster Spatenstich der Projektpartner und Politiker.
Die Biogasanlage dient als niedersächsisches Pilotprojekt für die
Aufbereitung von Biogas. MT-ENERGIE liefert dafür ebenfalls die
Technologie. Der norddeutsche Biogasspezialist wird eine innovative
Anlage installieren, die nach dem BCM®-Verfahren in Lizenz der
DGE Wittenberg arbeitet. Dabei wird das Biogas mittels einer drucklosen
Aminwäsche in CO2
und Methan getrennt. "Unsere Gasaufbereitungsanlage erreicht nicht nur
eine sehr hohe Methanreinheit, auch der Methanverlust ist sehr gering",
betont Bodo Drescher.
E.ON Mitte wird das von der Hardegsen C4 Energie GmbH& Co. KG
erzeugte Rohbiogas kaufen, anschließend auf Erdgasqualität aufbereiten
und ins allgemeine Gasnetz einspeisen. Das hochreine Bioerdgas
beziehungsweise Biomethan wird an den späteren Verbrauchsstellen dem
Netz wieder entnommen und direkt vor Ort mit Blockheizkraftwerken zur
Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Die Wärme wird also dort produziert,
wo sie benötigt wird.
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Kontakt:
Ingo Jagels, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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