Die MT-Biomethan GmbH mit Sitz im niedersächsischen Zeven bietet das komplette Spektrum der Biogas-Aufbereitungs- und -Einspeisetechnik an. Die Aufbereitungsanlagen arbeiten nach dem Verfahren der drucklosen Aminwäsche. Dabei wird das Biogas auf Erdgasqualität veredelt und anschließend ins allgemeine Erdgasnetz eingespeist. Das Aufbereitungsverfahren zeichnet sich durch einen extrem geringen Methanverlust von weniger als 0,1 Prozent bei gleichzeitig sehr hohen Methanreinheiten von mindestens 99 Prozent aus.
MT-Biomethan beschäftigt rund 80 hoch spezialisierte Ingenieure, Techniker und Facharbeiter. Produziert werden die Anlagen am Standort Zeven auf drei parallelen Fertigungsstraßen. Im Bereich Service werden die sehr gut ausgebauten Strukturen des Schwesterunternehmens MT-Energie genutzt.
Besonderer Wert wird auf die ISO–konforme und aktuelle Weiterentwicklung der Prozesse gelegt. Die gesamte Organisation wurde 2011 bereits im dritten Jahr durch ein Überwachungsaudit des TÜV-Rheinland geprüft und ohne Beanstandungen nach ISO 9001 auditiert. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein qualifizierter Schweißfachbetrieb nach EN ISO 3834-3.
Im Geschäftsjahr 2010 hat die MT-Biomethan GmbH einen Gesamtumsatz von 14 Millionen Euro erwirtschaftet. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr acht Gasaufbereitungsanlagen in Betrieb genommen. Zu den Meilensteinen gehörte der Kauf der Patentschutzrechte für die Aufbereitungstechnik von dem Wittenberger Technologieunternehmen DGE GmbH. Im Jahr 2011 sollen insgesamt 15 Gasaufbereitungsanlagen realisiert werden. Damit verbunden ist eine weitere deutliche Umsatzsteigerung auf ca. 25 Millionen Euro.

